
oT (Maske mit Augen)
Mischtechnik / Papier
58 x 40 cm
Das Motiv zeigt ein fantastisches menschenähnliches Wesen. Es trägt eine weinrote, mit vielen Augen dekorierte Larve und eine weit ausladende Halskrause aus blau-rot-gelben Streifen. Über das Bild ziehen sich schwarze Augententakel, die sich aus den Nasenlöchern schlängeln. Im Hintergrund kreist ein weiß-, gelb- und orangefarbenes Licht.

oT (embryonale Strukturen)
Gouache / Papier
46 x 64 cm
Dargestellt sind schwarz umrandete embryoartige Strukturen, die von regenbogenfarbenen Strahlen umgeben sind. Die Farbigkeit entspricht den aufblühenden 1950er Jahren. Senta Minzlaff kombinierte hier unterschiedliche Techniken.

oT (tanzende Sonnenanbeterinen)
Mischtechnik / Papier
58 x 39 cm
Die Arbeit in Mischtechnik zeigt auf einer Plattform tanzende Figurinen rund um ein abstraktes Gebilde aus spitz zulaufenden schmalen Zylindern. Im Hintergrund öffnet sich die Architektur einer Metropole, darüber erstrahlt ein regenbogenfarbenes Gestirn. Die abstrakt-surreale Szene erinnert an ein Bühnenbild.

oT (Masken)
Mischtechnik / Papier
50 x 32 cm
Das Blatt wird von einer Maske aus abstrakt-farbigen Strukturen beherrscht. Auch der Umraum ist in Ornamente mit starken Farbkontrasten aufgegliedert. Das Bild könnte zu den Entwürfen von Glasfenstern für eine Afrika-Ausstellung in den 1950er Jahren gehören.
Neben ihrer frühen figürlichen Malerei wandte sich Senta Minzlaff auch abstrakten Experimenten zu. Die ersten abstrakt gehaltenen Werke bezeugen Minzlaffs intensive Suche nach einer eigenen Farb- und Formensprache. In dieser Kategorie befinden sich abstrahierte Bühnenentwürfe, farbige Muster, evtl. für Glasfenster, und ganz freie Arbeiten. Letztere verweisen auf das reiche Farb- und Formenspiel, das dann im Hauptwerk zur vollen Entfaltung gelangte.